Willi's puch

F A M I L I E N Z U W A C H S

 

 

Und es gibt sie doch - die Gelegenheiten.

 

Auf unserer Website konnte ich auf der "Suchen - und - Finden - Seite" den Verkauf eines Puch 500,
Bj 1966, erblicken. Neugierig wie ich bin, wurde sofort eine e-mail an den Verfasser der Anzeige geschickt - wurde die Anzeige doch erst vor einem Tag eingestellt.

Bereits nach wenigen Stunden erhielt ich den ersehnten Anruf und somit die Antworten auf viele Fragen.. ..............guter Zustand......................kaum gefahren ...........................gehört der Frau .........................Lederausstattung ..................schönes rot................Motor läuft ...................kein Rost usw.

 

Nachdem auf meine Frage nach dem Standort der Ortsname Lienz ertönte, war mir klar, dass dieses Fahrzeug umgehend besichtigt werden muss. Mein nächster Anruf galt Willi Sittlinger, von dem ich
wusste, dass er sich mit dem Gedanken der Anschaffung eines solchen Fahrzeuges trug. Mit dem o.k.
von Willi fuhren Stephan Müllner und ich am selben Tag nach Lienz zur ersten Besichtigung.

Uns erwartete ein schöner Puch 500 D, Bj. 1966, kein Rost, schön restauriert, bis auf einige Kleinigkeiten Originalzustand. Wir waren vom Zustand angetan, sieht man doch selten gut erhaltene Pucherl, welche zum Verkauf stehen. Beim Preis konnten wir noch keine Einigung erzielen - doch dies sollte auch das Problem von Willi sein.

Die Eigentümerin des Puch war auf einer Almhütte auf 2500 m Seehöhe - der Gatte war lediglich für die Besichtigung zuständig. Somit konnten wir uns noch nicht auf einen Kauf einigen.

Die weiteren Verhandlungen führte Willi telefonisch. Der nächste Tag war Verhandlungstag.
Am darauffolgenden Tag fuhren Fritz Rohr und ich mit Hänger und dem notwendigen Kleingeld nach Lienz
- es sollte die Entscheidung fallen. Bis auf einige Kleinigkeiten (keine Originalstoßstangen, gebrochener Blinkerschalter) konnte auch Fritz Gefallen am Auto finden. Nach mehreren Telefonaten mit Willi - er war
zu Hause geblieben - ist die Entscheidung "kaufen" gefallen. Nun ging alles sehr schnell. Geld hin, Auto her, Kaufvertrag, Verladen und Abfahrt in die neue Heimat mit Zwischenstation bei Trattnig Christian bei Jause und einem kleinen Bier, welcher auch kaum Mängel am Auto fand.

Der nächste Tag wurde für noch genauere Begutachtung, kleinere Kontrollen etc. verwendet und es wurden die ersten ausgiebigeren Testfahrten absolviert.

Auch Willi hat Gott sei Dank großen Gefallen am Auto gefunden - hat er doch ein noch nicht gesehenes Pucherl gekauft. Wir wünschen Willi viel Spaß und "Gute Fahrt".

 

Und es gibt sie doch - die unerwarteten Gelegenheiten!



September 2009
Hubert Moll